Amstel-Gold-Race oder Wir bleiben bei "Holland"

Unsere "Jungs" erfolgreich beim Amstel Gold Race

GruppeII
Man kann fast von Tradition sprechen, denn ein Frühjahrsklassiker gehört nunmehr schon zum Repertoire im Rennkalender des Team Maxim. Am Freitag, den 13.April war es dann soweit, eine rekordverdächtige Truppe von 10 Fahrern macht sich auf den Weg zum diesjährigen Amstel-Gold-Race nach Holland, wo zwei Tage später unweit der Stadt Maastricht das seit 1966 ausgetragene Rennen stattfindet.

“Lemmy“, „Schnappi“,“Michel“,“Horst“,“Raddi“,“Armin“, Torsten ,Eike ,“Wolle“ Hagel und Wolfgang Zierz, begleitet von Holger und Muhli, vertreten das Team Maxim jedoch schon am Sonnabend zum Jedermannrennen, immerhin auch auf einer Distanz von 250km. Bei diesem, in Holland sehr hoch angesehenen sportlichen Event, wollen nach Angaben des Veranstalters 70 000 „Jedermänner“ an den Start gehen – 12 000 werden letztlich ausgelost, dass es sich eigentlich um eine RTF handelt, stört die wenigsten, die Jungs vom Team –Maxim schon gar nicht, wurde doch im Vorfeld schon wieder die ein oder andere Wette abgeschlossen. Aus einer gewissen Distanz heraus und mit dem nötigen Abstand – eigentlich schade!

Nach der individuellen Anfahrt also einchecken im Hotel und Abholung der Startnummern und Transponder, allgegenwärtig die „Amstel“ –Brauerei, Pate und Namensgeber dieser Veranstaltung. Nur so nebenbei – das dort angepriesene Amstel-Alkoholfrei traf nicht unbedingt unseren

Geschmack. Am Abend dann noch ein Bierchen im Hotel und ein gemeinsames Abendessen. Zu den anschließenden „Abenteuern“ am Ende noch ein Wort.

Am Sonnabend dann um 5 Uhr ein sehr frühes Frühstück, anschließend Abfahrt zum ca. 10Km entfernten Start und Zielort Valkenburg. Hier gesellt sich Thomas Wagner noch zum Team dazu. Um 7 Uhr erfolgt der gemeinsame Start. Auch schon Tradition: die „Einlage“ von W. Zierz-nein diesmal Gott sei Dank kein Sturz, aber seine Rennschuhe sollte man schon dabei haben:-)

Da es sich, wie schon erwähnt, um eine RTF handelt, hat man die Möglichkeit, bis 9 Uhr zu starten. Außerdem   kann jeder Athlet eine Distanz zwischen 60, 100, 150, 200, sowie 250 km wählen. Die meisten von unseren Jungs, wie auch nicht anders zu erwarten, wählen natürlich den“ langen Kanten“…

Dem aufmerksamen Leser ist es wahrscheinlich nicht entgangen: der Verfasser verzichtet auf den Begriff „Niederlande“ –das nicht ohne Grund. Zwar können wir in der Definition noch lesen: “Niederlande sagt man zu den historischen Regionen, also die tief oder niedrig liegenden Länder, da es in den Niederlanden kein Gebirge und wenige Erhöhungen gibt…“ Nun gut, man muss als Hollandurlauber auch künftig nicht mit Eispickel und Sauerstoffmaske ausgerüstet sein, jedoch allein beim Amstel-Gold-Race müssen die Athleten 32 Anstiege mit insgesamt 2318 Höhenmeter bewältigen. Stellvertretend sind hier nur der Gulperberg mit 8.1% und der Kautenberg mit 9,4% genannt. Und auch der Zielanstieg am Cauberg ist nicht ohne…auch deshalb bleibt es bei „Holland“….

All denen, die hier gefahren sind, wird Respekt gezollt, insbesondere natürlich unseren Jungs. Ob nun 150 km, 200 km oder die volle Distanz über 250 km – wir haben unsere Farben würdig vertreten. Ob nun "Raddi“ oder "Horst“ , "Schnappi“, “Lemmy“ oder "Michel", um ehrlich zu sein-wir haben es natürlich auch von ihnen erwartet, doch stellvertretend für alle noch einmal Chapeau(!) für „Armin“ und „Wolle“, die in großer sportlicher Manier die volle Distanz gemeistert haben.

Als Begleiter steht man am Zielstrich, fiebert seinen Sportfreunden entgegen und freut sich ungemein, unter 12 000 Startern unsere Jungs in unseren Trikotfarben zu empfangen. Bei einem Rennen soll der Beste vorn sein, darüber gibt es keinen Zweifel. Sollte es jedoch noch einmal die Möglichkeit geben, bei solch einem Event, welches als RTF ausgeschrieben ist, an den Start zu gehen, stünde es unseren Jungs gut zu Gesicht, zusammen und eben als Team ins Ziel zu kommen. Die „Gänsehaut“ bei der Zieldurchfahrt und kollektiven Adrenalinausstoß gemeinsam erleben , gegenseitig erschöpft in den Armen zu liegen und das „Finisherbier“ zu genießen , genau das macht den Charakter einer RTF aus und wird garantiert für Nachhaltigkeit sorgen.

Trotz diesem Einwand war es wieder mal ein tolles Erlebnis mit super Typen am Start. Man darf gespannt sein, wohin die Reise im nächsten Jahr geht.

Zum Schluss noch in etwas in eigener Sache und durchaus mit einem Schuss Selbstironie; bei einem Rennen kann man stürzen, das kann einem Begleiter nicht passieren, sollte man denken…Ein Begleiter kann aber aus der Kurve kommen und durchaus (ab)-stürzen. Die Ursache? Schließlich war man in Holland…

Fitness Insel Magdeburg Lemmy´s Fahrradcenter
TE Autoteile Riethig & Fölsner CNC Dreherei Kohlepp
Las Vegas Spielclub